Eine internationale Studie (2022) untersuchte Unterschiede zwischen gesungener und gesprochener Sprache in über 55 Sprachen. Ergebnis: Gesang ist durch langsameres Tempo, gedehnte Töne und klarere Tonhöhen ideal geeignet, um Wörter intuitiv zu erfassen und zu speichern.
Quelle: https://www.welt.de/251570212
Eine Untersuchung der Universität Graz zeigt, dass Kinder mit musikalischer Früherziehung Laute besser unterscheiden können – insbesondere Tonhöhe, Tondauer und Klangfarbe. Diese Fähigkeiten sind grundlegend für das Verständnis von Sprache.
Forschende fanden heraus, dass regelmäßige, vorhersehbare Rhythmen beim Einprägen von Informationen helfen, während unregelmäßige Musik eher ablenkt. Strukturiertes Singen unterstützt daher das langfristige Behalten.
Studien mit bildgebenden Verfahren zeigen, dass Sprachverarbeitung und das Hören oder Produzieren von Musik in ähnlichen Gehirnregionen stattfinden, insbesondere im Broca-Areal und im auditorischen Cortex.
Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Neuroscience_of_music
Vorschulkinder, die Klavierunterricht erhielten, schnitten in Lautunterscheidungstests besser ab als Kinder ohne musikalische Förderung. Dies deutet auf einen positiven Transfer musikalischer Fähigkeiten auf sprachliche Kompetenz hin.
Quelle: https://time.com/5322121/music-lessons-language-learning